Über eine sektquirl-ähnliche Elektrode werden die Venen mittels Hochfrequenzstrom (Radiowellen) gezielt geschädigt und damit ähnlich der endovenösen Laser-Methode verschlossen. Die Elektrode wird sehr langsam durch die Vene zurückgezogen und leitet die Hochfrequenz-Energie durch die Venen, welche daraufhin so geschädigt werden, dass sie in der Folgezeit schrumpfen.

Der Hochfrequenzstrom erhitzt die Venenwand auf ca. 85°. Stromstärke und Temperatur werden durch Messungen überprüft. Durch die Erhitzung der Venenwand kommt es zu einer Verkürzung und Verdickung bestimmter (kollagener) Fasern, sowie zur Bildung eines kleinen Thrombus auf der geschrumpften und geschädigten Venenwand.